Moderates Erdbeben in Norditalien (nahe Österreich)

In den Alpen Norditaliens ereignete sich um 15.59 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,6. (Tiefe: 9 km) Das Epizentrum lag in der Region Friaul, nahe der Stadt Maniago, etwa 40 km von der österreichischen Grenze (Kärnten und Tirol) entfernt. Es ist zu möglich, dass das Beben auch dort, wenn auch nur minimal, spürbar war.

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Epizentralregion

Nach ersten Medienberichten war das Erdbeben, dass zunächst mit M 4,2 angegeben wurde (weitere Korrekturen sind möglich) in vielen Teilen von Friaul, so wie im angrenzenden Venetien zu spüren. Auch in der Provinzhauptstadt Udine, 45 km südöstlich vom Epizentrum, wurde das Beben wahrgenommen. Stellenweise kam es am Epizentrum zu Panik. Einige Kommunen haben bereits Feuerwehrleute mobilisiert, um mögliche Schäden zu untersuchen.

Friaul gehört zu den Regionen Europas, mit der höchsten seismischen Gefährdung. In den vergangenen Jahrhunderten gab es mehrfach und regelmäßig schwere, teils schwarmartig auftretende Erdbeben über Stärke 6, die immer wieder viele Opfer forderten und schwere Zerstörungen verursachten.
Kleine Beben sind dagegen vergleichsweise selten, deshalb auch die panischen Reaktionen.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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