Moderates Erdbeben in Norditalien (nahe Österreich)

In den Alpen Norditaliens ereignete sich um 15.59 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,6. (Tiefe: 9 km) Das Epizentrum lag in der Region Friaul, nahe der Stadt Maniago, etwa 40 km von der österreichischen Grenze (Kärnten und Tirol) entfernt. Es ist zu möglich, dass das Beben auch dort, wenn auch nur minimal, spürbar war.

Epizentralregion

Nach ersten Medienberichten war das Erdbeben, dass zunächst mit M 4,2 angegeben wurde (weitere Korrekturen sind möglich) in vielen Teilen von Friaul, so wie im angrenzenden Venetien zu spüren. Auch in der Provinzhauptstadt Udine, 45 km südöstlich vom Epizentrum, wurde das Beben wahrgenommen. Stellenweise kam es am Epizentrum zu Panik. Einige Kommunen haben bereits Feuerwehrleute mobilisiert, um mögliche Schäden zu untersuchen.

Friaul gehört zu den Regionen Europas, mit der höchsten seismischen Gefährdung. In den vergangenen Jahrhunderten gab es mehrfach und regelmäßig schwere, teils schwarmartig auftretende Erdbeben über Stärke 6, die immer wieder viele Opfer forderten und schwere Zerstörungen verursachten.
Kleine Beben sind dagegen vergleichsweise selten, deshalb auch die panischen Reaktionen.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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