Türkei: Beben in Erzurum zerstört Häuser – Eine Frau verletzt

Gestern Abend um 20.22 Uhr ereignete sich in der Provinz Erzurum im Osten der Türkei ein Erdbeben der Stärke 4,4. Es hatte nach Angaben Türkischer Behörden eine Tiefe von 5 Kilometern. Ein kleineres Nachbeben folgte.
Infolge des Erdbebens kam es in 8 Dörfern nahe des Epizentrums zu schweren Schäden. Einige Häuser sind eingestürzt, weitere wurden teils schwer beschädigt. Dutzende Menschen mussten umgesiedelt werden. Die Trinkwasserversorgung ist teilweise zusammengebrochen Der türkische Rote Halbmond ist in der betroffenen Region unterwegs, um die Opfer zu versorgen. Hilfsgüter für mehrere hundert Menschen wurden versendet. Verletzt wurde bei dem Erdbeben niemand.

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Nicht mal 24 Stunden zuvor hat ein Erdbeben der Stärke 5,1 in der Nachbarprovinz Mus mehrere Gebäude beschädigt.

Update 20. September:
Neben den Schäden an Gebäuden wurde auch eine Frau verletzt. Trümmerteile fielen auf ihren Arm und sie wird nun im Krankenhaus behandelt.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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