Zwei moderate Erdbeben in Rumänien

Im Westen von Rumänien kam es am Nachmittag zu zwei moderaten Beben.
Ein Beben der Stärke 4.7 traf um 15.22 Uhr MESZ die Region Hunedoara im Südwesten des Landes (Transsilvanien). Wenige Minuten zuvor ereignete sich bereits ein Beben der Stärke 4.1. Beide Erdbeben fanden, im Gegensatz zu den wesentlich häufiger auftretenden Beben in der Region Vrancea, in sehr flacher Tiefe statt. (~ 3-5 km) Daher sind Schäden möglich.

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Die Region Hunedoara gehört zu den Regionen Rumäniens,wo es kaum seismische Aktivität gibt. Daher sind Beben dieser Stärke, vor allem so flache, sehr ungewöhnlich. Möglicherweise haben die Stauseen, die wenige Kilometer vom Epizentrum entfernt stehen, einen Einfluss gehabt.

Nach Medienberichten kam es am Epizentrum zu Panik und Menschen rannten aus ihren Häusern. Über Schäden wird noch nichts berichtet.

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wird fortgesetzt…

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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