China: Viele Schäden nach Erdbeben in Yunnan

http://news.ceic.ac.cn/CC20131015172225.html
Am 15. Oktober um 17.22 Uhr Ortszeit wurde die chinesische Provinz Yunnan von einem Erdbeben der Stärke 4.2 erschüttert, es hatte nach Angaben der lokalen Behörden eine Tiefe von 14 Kilometern. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Moijang im Süden der Provinz.
Durch das Erdbeben wurden nach Medienberichten viele Dutzend Gebäude beschädigt. Betroffen sind 145 Wohnhäuser und 39 landwirtschaftliche Gebäude. (Überwiegend Tabakplantagen) Das Spektrum der Schäden reicht von herabgefallenen Fliesen und Dachziegeln bis zu größeren Rissen in Mauern. Etwa 100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet. Rettungskräfte brachten Zelte, Decken und Nahrungsmittel.
Verletzt wurde bei dem Erdbeben niemand.

Update 17. Oktober 9.00 Uhr: Bis zu 1000 Gebäude wurden bei dem Erdbeben in unterschiedlichem ausmaß beschädigt. Nach ersten Schätzungen wurde durch das Erdbeben ein Wirtschaftlicher Schaden von 8,7 Mio Yuan verursacht (ca. 1 Mio Euro) 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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