Erdbebenschwarm im Nordosten von Brasilien beschädigt Häuser

Seit einigen Tagen kommt es in der Region Rio Grande do Norte im äußersten Nordosten von Brasilien zu einem Erdbebenschwarm. Mehrere Erdbeben über Magnitude 3 ereigneten sich in den letzten 48 Stunden. Das stärkste mit Magnitude 3.7 um halb 9 heute morgen (Ortszeit), gefolgt von einem Beben der Stärke 3.3 vier Minuten später.(Wobei einige Experten meinen, das Beben sei stärker als Magnitude 4 gewesen) Diese Beben verängstigten viele Menschen in den nahen Dörfern und Städten, vor allem in Pedra Preta, etwa 130 km von der Großstadt Natal an der Atlantikküste entfernt. Einige Häuser wurden beschädigt, Schulen wurden vorsorglich evakuiert. Die lokale Regierung untersucht zur Zeit das genaue Ausmaß des Schadens. Bislang wurden nur oberflächliche Risse in Wänden festgestellt. (Bild1) (Bild2)
Rio Grande do Norte ist eine der seismisch aktivsten Regionen Brasiliens und gilt im Allgemeinen als die mit dem größten Risiko. Immer wieder kommt es zu leichten bis moderaten Erdbeben, teils mit Schäden. Im Jahr 1986 kam ein Mensch bei einem Erdbeben der Stärke 4.8 ums Leben. 

In den nächsten Tagen kann es weitere leichte Erdbeben geben.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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