Panik und leichte Schäden nach Erdbeben in Paraguay

Ein leichtes, aber für die Region recht ungewöhnliches Erdbeben hat im Süden von Paraguay verbreitet zu Panik und leichten Schäden geführt. Es ereignete sich gestern Morgen gegen 9.01 Uhr Ortszeit. Nach ersten Analysen der lokalen Behörden hatte das Beben nur Magnitude 2.5, jedoch sei Intensität IV bis V auf der Mercalli-Skala registriert worden, weshalb die Magnitude wahrscheinlich höher war als angegeben. In mindestens 6 Städten war das Beben spürbar, die höchste Intensität wird aus Carapegua, 70 km südöstlich der Hauptstadt Asuncion, gemeldet. (Das Epizentrum lag etwa 19 km südwestlich dieser Stadt) Dort berichten Zeugen von zerstörten Fensterscheiben in Folge des Erdbebens.
Ein erloschener Vulkan in der Nähe des Epizentrums habe nichts mit dem Erdbeben zu tun.
Eines der stärksten Erdbeben in der Geschichte des Landes ereignete sich 2009. Magnitude 5 wird angegeben. Es hat zu leichten Schäden in der Umgebung vom Asuncion geführt.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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