Frankreich: Moderates Erdbeben in der Bretagne – Nur geringe Schäden

Ein für die Region ungewöhnlich starkes Erdbeben hat um 10.53 Uhr die Bretagne im Nordwesten von Frankreich erschüttert. Das Beben hatte Magnitude 4,5 und eine Tiefe von 5 Kilometern. Direkt am Epizentrum befindet sich die Stadt Vannes. Dort sowie in weiten Teilen der Region war das Erdbeben deutlich spürbar.
Erst vor wenigen Wochen wurde die Region von einem Beben der Stärke 3,9 getroffen. Damals ohne Schäden. Heute sind leichte Schäden möglich.

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Die Stöße wurden auch bis in die Städte Lorient und Rennes verspürt. Zeugen beschreiben sie als Kurz und Intensiv. Bislang wurden noch keine Schäden gemeldet.

Update: Ein Kommentar eines Nutzers auf LeParisien sagt aus, dass in mindestens einem Haus durch das Erdbeben ein Riss entstand. Natürlich ist diese Meldung unbestätigt. Offiziell wurden keine Schäden gemeldet. Offizielle Meldungen beziehen sich überwiegend auf Meldungen von Bürgern bei Feuerwehr, Polizei oder Katastrophenschutz. Aber es kann vorkommen, dass entstandene Schäden nicht gemeldet werden, weil Hausbesitzer diese alleine beheben oder diese nicht behoben werden müssen.

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Update 22. November: Offiziell bestätigt ist nun ein Riss, der sich in der Wand einer Hochschule in Vannes gebildet hat. Die Schadenmeldung des Users von LeParisien (siehe oben) stammt ebenfalls aus dieser Stadt.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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