Leichte Schäden durch US-Beben

Erdbeben in den USA haben in den vergangenen Stunden und Tagen zu leichten Schäden geführt.

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Besonders betroffen war der Bundesstaat Oklahoma. Seit dem vergangenen Wochenende ereignet sich dort erneut ein Erdbebenschwarm. Das Epizentrum der Beben liegt nordöstlich vom Stadtzentrum von Oklahoma City. Mindestens 20 spürbare Erdbeben hat es seit dem gegeben. Das bislang stärkste in der vergangenen Nacht mit Magnitude 3.8. Dabei wurden mehrere Häuser in den Stadtteilen nahe des Epizentrums beschädigt. In einigen entstanden teils größere Risse. Verletzte gab es nicht.
Seit einem Beben der Stärke 5.6 vor 2 Jahren kommt es in dieser Region immer wieder zu schwarmartig auftretenden Erdbeben, meist nur mit geringer Stärke.

Das zweite Erdbeben, das eigentlich kein richtiges Erdbeben war, ereignete sich im Bundesstaat Illinois, wie wir bereits gestern kurz berichteten. Erst wurde das Beben, dessen Epizentrum in einem südwestlichen Vorort von Chicago lag, mit Magnitude 3.7 angegeben. Später kam heraus, dass es sich wahrscheinlich um Erschütterungen, ausgelöst durch Sprengungen in einen Steinbruch handelte. Diese wurden als „Quarry Blast Event“ mit Magnitude 3.2 angegeben. Wie auch immer, an mindestens 2 Häusern in der Nähe des Epizentrums / Steinbruchs traten leichte Schäden durch die Erschütterungen auf. Zum einen eine gebrochene Wasserleitung, zum Anderen ein beschädigter Holzfußboden. Desweiteren berichteten mehrere Menschen von herabfallenden Gegenständen. Verletzt wurde niemand.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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