Moderates Beben im Osten Chinas – Mehr als 1000 Gebäude beschädigt – 1 Verletzter

Die chinesische Provinz Heilongjiang im Osten des Landes war um 19.57 Uhr von einem moderaten Erdbeben der Stärke 4,7 betroffen. Es hatte eine Tiefe von 9 Kilometern, nach Angaben der chinesischen Behörden. Das Epizentrum des Bebens lag in einem dicht besiedelten Teil der Region, nahe der Stadt Huanan. Vor allem in den Dörfern rund um das Epizentrum sind Schäden wahrscheinlich. Zur Zeit des Bebens war es 2.57 Uhr am Epizentrum.

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Update 20. November 05.44 Uhr:
Nach vorläufigen Angaben des Katastrophenschutzes sind beim Erdbeben mindestens 1150 Gebäude in 9 Dörfern beschädigt worden. Überwiegend handelt es sich dabei um leichte Schäden. (Mauerrisse, Schäden am Putz, zerbrochene Fenster) Betroffene Menschen sind zwischenzeitlich bei Verwandten und Freunden untergekommen. Öffentliche Gebäude wurden geschlossen. Das genaue Ausmaß der Schäden wird weiter überprüft.

Update 15.44 Uhr:
Ein Mann wurde bei dem Erdbeben leicht verletzt. Als er versuchte aus dem Haus zu gelangen, erlitt er Schnittwunden aufgrund von zerbrochenen Fenstern. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und mit insgesamt 40 Stichen genäht.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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