Indonesien: Viele Schäden durch Erdbeben auf Java

Gestern Nachmittag (18. Dezember) um 15.14 Uhr MEZ hat sich im Westen der indonesischen Hauptinsel Java ein moderates Erdbeben ereignet. Nach Angaben der indonesischen Behörden hatte es Magnitude 4.5. Die Tiefe wird mit 5 Kilometern angegeben. Infolge dessen hatte das Beben eine hohe Intensität. Das Epizentrum lag in einer dicht besiedelten Region am Fuße des Vulkans Gede in der Region Sukabumi. Dort kam es beim Erdbeben verbreitet zu Panik. In mehreren Dörfern traten teils größere Schäden an Gebäuden auf. Mindestens 50 Häuser mit signifikanten Schäden an Wänden, Dächern und Böden wurden bislang gemeldet. n vielen weiteren traten kleinere Schäden (Kleine Risse, herabgefallenen Fliesen) auf. Eine genaue Auswertung der Schäden erfolgt in den kommenden Stunden. Bislang wurden keine Verletzten gemeldet.

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Update 10.22 Uhr: An 65 Häusern sind nun offiziell bestätigt Schäden aufgetreten. 15 wurden schwer beschädigt, ein Haus ist eingestürzt. Hunderte weitere beschädigte Häuser sind noch nicht offiziell bestätigt.

Update 19.22 Uhr: Nach neuen Meldungen wurden mindestens 311 Häuser beschädigt. 18 davon mit größeren Schäden, während 2 Häuser fast vollständig zerstört wurden. Die betroffenen Menschen wurden evakuiert und in Notunterkünfte gebracht. Katastrophenschutz und Militär versorgen diese mit Lebensmitteln.
Aus einigen Landkreisen gibt es noch keine Daten über die Anzahl der beschädigten Häusern, entsprechend wird die Zahl weiter steigen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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