China: Erdbeben nahe Pu’er, Yunnan – Hunderte Häuser beschädigt

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr wurde die Region Yunnan im Süden von China am Mittag MEZ von einem moderaten Erdbeben erschüttert. Es hatte nach Angaben der chinesischen Behörden Magnitude 4.6 und fand in einer Tiefe von 10 Kilometern statt. Das Epizentrum lag 40 Kilometer südlich der Millionenstadt Pu’er, nahe der Grenze zu Laos. Am Epizentrum befindet sich ein dicht besiedeltes Flusstal. Größere Schäden sind zu erwarten.

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Update 14.47 Uhr
Bestätigt sind Schäden an mehreren Häusern nahe des Epizentrums.

Update 29. Januar, 09.33 Uhr
Die Auswertung der Schäden ergab, das mindestens 335 Häuser bei de Erdbeben beschädigt wurden, mindestens 19 Häuser erlitten größere Schäden. Knapp 7000 Menschen sind durch das Erdbeben betroffen und werden. Zelte, Decken und Nahrungsmittel wurden bereitgestellt.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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