Iran: Schadenbeben im Westen

In der vergangenen Nacht um 0.47 Uhr MEZ wurde der Westen des Iran von einem starken Erdbeben erschüttert. Es hatte nach Angaben der Iranischen Behörden Magnitude 5.1. Das Epizentrum lag in der Provinz Tschahār Mahāl und Bachtiyārī, nahe der Stadt Chelgerd. Dort und in umliegenden Dörfern kam es nach ersten Meldungen der Rettungsteams des Roten Halbmondes zu Schäden an einigen Häusern, vor allem rissige Wände werden gemeldet. Details dazu gibt es noch nicht. Verletzt wurde demnach niemand.

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Update 18.25 Uhr
Etwa 500 Gebäude wurden bei dem Erdbeben beschädigt.

Update 30. Januar, 16.15 Uhr
Nach neuen Auswertungen ist die Zahl der beschädigten Gebäude auf 800 gestiegen.

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Bereits gestern hat sich im Nordosten des Iran (Provinz Razavi-Khorasan ein Erdbeben der Stärke 4.6 ereignet. Dieses verursachte nach Angaben der zuständigen Rettungsteams keine Schäden an Gebäuden.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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