Schwere Schäden durch Erdbeben in Yunnan, China

Gestern Abend um 20.17 Uhr MEZ wurde die chinesische Region Yunnan vom ersten größeren Erdbeben des Jahres getroffen. Es hatte nach Angaben der chinesischen Behörden Magnitude 4.4 und fand in einer Tiefe von 11 Kilometern statt. Das Epizentrum lag im Norden der Region (Huaping), nahe der Grenze zu Sichuan. Durch das Beben kam es verbreitet zu leichten Schäden an Gebäuden. Darunter kleinere Risse in Wänden und herabgefallene Fliesen und Putz. Auch größere Schäden wurden verursacht. Davon betroffen ist unter anderem eine Schule, wo sich größere Risse in Wänden und Decken bildeten. 
Insgesamt wurden durch das Erdbeben nach vorläufigen Zählungen knapp 2.000 Gebäude leicht (darunter 5 Schulgebäude) und 139 Gebäude schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand.
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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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