Starkes Erdbeben in Bolivien

Magnitude 6.0, so die vorläufige Angabe des USGS. Das Erdbeben ereignete sich um 17.42 Uhr MEZ, es hatte sein Epizentrum in der Region Chuquisaca im Süden von Bolivien nahe der Grenze zu Argentinien und Paraguay. Es fand in einer Tiefe von 600 Kilometern statt. Damit war es nur mit geringer Intensität spürbar, Schäden sind nicht zu erwarten.
Im Jahr 1994 kam es in Bolivien zu einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 8.2, ebenfalls in einer Tiefe von knapp 600 Kilometern. Dieses Erdbeben war bis Kanada spürbar und war bis zum 24. Mai 2013 das stärkste tiefe Erdbeben, das je registriert wurde. Ursprung haben die tiefen Beben in Bolivien, sowie in den Nachbarländern Brasilien Argentinien und Peru, in der Subduktionszone vor der Südamerikanischen Westküste, wo sich die Nazca-Platte unter die Südamerikanische schiebt. Dabei kommt es regelmäßig zu starken Erdbeben.

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Update 18.09 Uhr: USGS hat das Erdbeben auf Magnitude 5.4 nach unten korrigiert.

 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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