Indonesien: Erdbeben am Merapi beschädigt duzende Häuser

Am Morgen des 17. Februar traf ein Erdbeben die Indonesische Insel Java. Das Epizentrum lag im Bereich der Vulkane Merapi und Merbabu, nördlich von Yogjakarta. In mehreren Dörfern an den Hängen des Merbabu, nur wenige Kilometer nördlich des deutlich bekannteren Merapi, verursachte das Erdbeben, dessen Stärke nachträglich mit 2.5 angegeben wird, teils größere Schäden. Mindestens 17 Häuser wurden schwer beschädigt, teilweise stürzten Dächer ein. Viele duzend weitere erlitten kleinere Schäden. Zerbrochene Fenster, Risse in Mauern und Dächern werden berichtet. Der Sachschaden wird auf mehrere Millionen US Dollar geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Bewohner gerieten nach dem Erdbeben in Panik, da sie mit einem Ausbruch des Merbabu rechneten. Experten bestätigten später, dass das Erdbeben tektonischen Ursprungs war und keine weitere vulkanische Aktivität verzeichnet wurde.

Anzeige

Java

The following two tabs change content below.
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)

Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei