Moderates Erdbeben im Süden der Türkei – Viele Gebäude beschädigt

Um 16.42 Uhr ereignete sich im Süden der Türkei ein moderates Erdbeben mit Magnitude 4.5. Es fand in einer Tiefe von 7 Kilometern statt. Das Epizentrum lag im Süden der Region Kahramanmaras, knapp 70 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Erdbeben dieser Art können zu kleineren Schäden an Gebäuden in ländlichen Regionen führen. Dort überwiegt traditionelle, wenig resistente Bauweise.

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Update 23. Februar 10.27 Uhr
Mehrere Dörfer erlitten Erdbebenschäden, teils auch größere. In vielen Häusern bildeten sich Risse. Teilweise stürzten ganze Mauern oder Dächer ein. Die Menschen verbrachten die vergangene Nacht aus Angst vor Nachbeben im Freien. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Der Katastrophenschutz ist vor Ort um die Opfer mit Hilfsgütern zu versorgen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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