Österreich: Erhöhte Erdbebenaktivität nahe Wien

Bereits im vergangenen Jahr hat es südlich von Wien im Bundesland Niederösterreich zwei moderate Erdbeben gegeben, die auch in der Hauptstadt deutlich vernommen wurden. Seit knapp 2 Wochen werden einige Kilometer westlich erneut kleinere Erdbeben registriert. Die Epizentren liegen zwischen Sollenau und Baden, 30 Kilometer südlich der Wiener Innenstadt, wie ZAMG mitteilt. Seit dem 15 Februar ereigneten sich insgesamt 15 Erdbeben, beginnend mit M 1.2, 2.1 und 1.6 am 15. und 16. Februar. Es folgten kleinere Erdbeben unter Magnitude 1 am 18., 20., 21., 22. und 23. Februar. Gestern (25. Februar) wurden drei weitere Erdbeben registriert, zwei davon mit Magnitude 1.3 und 1.4. In der vergangenen Nacht folgte wieder ein Beben der Stärke 1.6.
Die meisten dieser Erdbeben waren nicht für die Bevölkerung wahrnehmbar, Schäden gibt es entsprechend auch nicht.
Die Region südlich von Wien ist eine der Regionen Österreichs mit der höchsten Erdbebenaktivität. In den vergangenen Jahrzehnten wurden dort mehrfach Erdbeben über Magnitude 5 registriert.

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ZAMG

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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