Oklahoma: Erdbeben beschädigt Gefängnis

Gestern Morgen um 3.16 Uhr MEZ wurde der US Bundesstaat Oklahoma erneut von einem Erdbeben erschüttert, es hatte Nach USGS Angaben Magnitude 4.1. Das Epizentrum lag knapp 60 Kilometer nordöstlich von Oklahoma City. Die Erschütterungen waren in der näheren Umgebung deutlich spürbar, Intensität IV bis V wird von Zeugen angegeben.
Größere Schäden wurden infolge des Bebens nicht festgestellt. Betroffen war lediglich ein Gefängnis im Ort Guthrie, einige Kilometer südwestlich vom Epizentrum. Dort entstanden nach Angaben der örtlichen Polizeibehörde mehrere Risse im Mauerwerk. Verletzt wurde niemand.
Seit einem starken Erdbeben mit M 5.6 im November 2011 wird die Region immer wieder von kleinen bis moderaten Erdbeben erschüttert. Als Auslöser für die Aktivität in Oklahoma, sowie in den benachbarten Staaten Kansas und Texas, gilt die Erdgas- und Erdölförderung.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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