Starkes Erdbeben im Norden von Kolumbien

Im Nordosten von Kolumbien, nahe der Grenze zu Venezuela in der Region Santander, trat um 21.37 Uhr MEZ ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.5 auf. Nach ersten Angaben fand es in einer Tiefe von 160 Kilometern statt, dabei wurde maximal Intensität IV registriert. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Landes, auch bis in die 230 Kilometer entfernte Hauptstadt Bogota spürbar. Schäden sind nicht zu erwarten.

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Update 8. Februar, 09.54 Uhr:

In der Gemeinde Galan, etwa 50 Kilometer westlich des Epizentrums, wurde durch die Erschütterungen das Gerichtsgebäude beschädigt. Mehrere Risse traten im Bauwerk auf, das auch „Casa de la Cultura“, Haus der Kultur, genannt wird. Weitere Gebäudeschäden wurden nicht gemeldet.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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