Im Nordosten von Kolumbien, nahe der Grenze zu Venezuela in der Region Santander, trat um 21.37 Uhr MEZ ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.5 auf. Nach ersten Angaben fand es in einer Tiefe von 160 Kilometern statt, dabei wurde maximal Intensität IV registriert. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Landes, auch bis in die 230 Kilometer entfernte Hauptstadt Bogota spürbar. Schäden sind nicht zu erwarten.

Update 8. Februar, 09.54 Uhr:

In der Gemeinde Galan, etwa 50 Kilometer westlich des Epizentrums, wurde durch die Erschütterungen das Gerichtsgebäude beschädigt. Mehrere Risse traten im Bauwerk auf, das auch „Casa de la Cultura“, Haus der Kultur, genannt wird. Weitere Gebäudeschäden wurden nicht gemeldet.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).