Erdbeben beschädigt Gebäude der Millionenstadt Fès im Norden von Marokko

Ein moderates Erdbeben traf um 13.27 Uhr den Nordafrikanischen Staat Marokko. Nach ersten Meldungen von Geofon hatte es Magnitude 4.5 (anfangs mit M 4.7 angegeben) und fand in einer Tiefe von 51 Kilometern statt. Das Epizentrum lag im gebirgigen, aber dicht besiedelten Norden des Landes, nahe der Großstadt Fès (knapp 1 Million Einwohner). Dort war das Beben deutlich wahrzunehmen. Aufgrund der Tiefe ist allerdings nicht mit größeren Schäden zu rechnen.

Update 17.40 Uhr
Es wird berichtet, dass das Erdbeben viele Bewohner der Stadt Fès verängstigt hat, sie rannten auf die Straßen. Vor allem an älteren Gebäuden im Stadtkern traten teils große Risse auf. Eingestürzte Gebäude oder Verletze werden zur Zeit noch nicht gemeldet.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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