Starkes Erdbeben erschüttert Ecuador

In der Mitte von Ecuador kam es um 10.56 Uhr MEZ zu einem starken Erdbeben. Nach Angaben des Geophysikalischen Instituts Ecuador hatte das Beben Magnitude 5.5. USGS nennt eine Tiefe von 68 Kilometern. (M 5.3) Das Epizentrum wurde 220 km südlich der Hauptstadt Quito im Osten der Region Guayas lokalisiert, etwa 70 Kilometer von der Stadt Guayaquil entfernt. Dort wurde es deutlich wahrgenommen.
Trotz der Tiefe ist es wahrscheinlich, dass das Erdbeben nahe des Epizentrums zu leichten Schäden geführt hat. Die Region ist dünn besiedelt, größere Städte gibt es nicht, jedoch viele landwirtschaftlich geprägte Dörfer.

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Update 26. März 10.40 Uhr
Nach Angaben lokaler Medien wurde infolge des Erdbebens nur 1 Gebäude leicht beschädigt.

Update 28. März 09.49 Uhr
Offenbar waren die Schäden infolge des Bebens größer als anfangs gedacht. Mehrere Gebäude wurden teils schwer beschädigt, einige mussten evakuiert werden. Details sind in diesem Video zu sehen (spanisch):

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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