Starkes Erdbeben in Kolumbien verursacht Schäden in Valledupar

In der vergangenen Nacht traf ein starkes Erdbeben den Norden von Kolumbien. Nach Angaben der kolumbianischen Erdbebenwarte hatte es Magnitude 5.5 und ereignete sich in einer Tiefe von 130 Kilometern. Das Epizentrum lag in der Region Cesar, direkt an der Grenze zu Venezuela. Geofon und USGS haben das Epizentrum dort, in der Region Zuila, lokalisiert. Lokale Erdbebendienste gehen einstimmig von einem Epizentrum auf kolumbianischen Staatsgebiet aus.
In Valledupar, der Hauptstadt der Region Cesar, verursachte das Beben Panik unter der Bevölkerung. Der Kolumbianische Erdbebendienst registrierte dort, 35 Kilometer nordwestlich des Epizentrums, Intensität V. Die Folge waren leichte Schäden an mehreren Gebäuden der Stadt. Dabei handelt es sich nach aktuellen Meldungen überwiegend um Risse in Mauern und herabgefallenen Putz. Verletzt wurde niemand.

Bis in die 500 km entfernte Stadt Meddelín war das Erdbeben spürbar. Auch in Venezuela verursachte es Unruhe. Von dort werden zur Zeit jedoch keine Schäden gemeldet.

Kolumbien

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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