Starkes Erdbeben mit leichten Schäden in Tibet

Gestern Abend um 19.10 Uhr MESZ ereignete sich ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.5 im dünn besiedelten Südwesten der chinesischen Provinz Tibet (Xizang). Nach Angaben der chinesischen Behörden fand das Erdbeben in einer Tiefe von 10 Kilometern statt. Rund um das Epizentrum befinden sich kaum Siedlungen. Auf einer Fläche von 5000 km³ leben nur etwa 1000 Menschen. Entsprechend gering sind die Schäden: Nur an 5 ländlichen Gebäuden taten sich Risse auf. Größere Schäden an den Gebäuden gab es nicht. Die Bewohner wurden nicht verletzt.

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Update 1. April
Nach neuen offiziellen Meldungen wurden mindestens 134 Gebäude beschädigt. Nur eines erlitt größere Schäden, 14 Häuser haben größere Risse. Niemand wurde verletzt.

(Bild der Schäden)

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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