Wieder Erdbeben am Drei-Schluchten-Stausee – 1800 Gebäude beschädigt

Nur 72 Stunden nach dem letzten Erdbeben am Drei-Schluchten-Stausee in der chinesischen Provinz Hubei kam es heute erneut zu einem Erdbeben, dieses Mal noch ein wenig stärker. Nach Angaben der chinesischen Behörden hatte es Magnitude 4.7 und fand in einer Tiefe von nur 5 Kilometern statt. (Vergleich: Letztes Beben Magnitude 4.3, Tiefe 7 Kilometer) Das Epizentrum ist identisch mit dem letzten Erdbeben, es liegt etwa 20 Kilometer oberhalb der Staumauer im Tal des Jangtsekiang.

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Schäden, die diese von Mittwoch übersteigen, sind zu erwarten.

Update 30. März 10.42 Uhr
Acht Dörfer waren von dem neuen Erdbeben betroffen. Noch liegen keine genaue Zahlen vor, aber nach ersten Meldungen wurden viele Häuser beschädigt. An einzelnen traten größere Schäden mit teilweise eingestürzten Decken und Wänden auf. Auch die Infrastruktur war betroffen.
Der Katastrophenschutz hat die betroffenen Mensche evakuiert und in Notlager untergebracht.
Der Staudamm wurde nicht beschädigt. Verletzt wurde niemand.

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Update 15.11 Uhr
Insgesamt 1822 Häuser wurden durch dieses Erdbeben beschädigt. 167 von ihnen schwer. Knapp 2500 Menschen sind  betroffen. Es entstand ein Sachschaden von knapp 13 Millionen Yuan.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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