Doppelbeben im Süden des Iran hinterlässt geringe Schäden

Zwei moderate Erdbeben haben am Morgen den Süden des Iran erschüttert. Nach Angaben der Iranischen Erdbebenbehörde traten die Erdbeben der Stärke 4.4 und 4.2 um 8.37 Uhr und um 8.40 Uhr MESZ ein, sie ereigneten sich jeweils in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern. Das Epizentrum lag nahe der Kleinstadt Kahnooj im Süden der Provinz Kerman.

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Behörden geben an, dass es keine größeren Schäden oder Verletzte gegeben hat. Nur an wenigen ländlichen Gebäuden bildeten sich Risse.

Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass es in der Region Kerman infolge von Erdbeben zu Gebäudeschäden gekommen ist. Landesweit ist es bereits das elfte Mal. Zum Vergleichen: Im Jahr 2013 gab es insgesamt 38 Schadenbeben im Iran, nur 2 davon in der Provinz Kerman.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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