Erdbeben auf Sumatra – Viele Häuser beschädigt, keine Verletzten

Gestern morgen  um 6.14 Uhr MESZ erschütterte ein starkes Erdbeben den Süden der indonesischen Insel Sumatra. Nach Angaben der lokalen Behörden hatte es Magnitude 5.4. Das Epizentrum lag in der Region Warkuk Ranau, etwa 350 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Jakarta. Es folgten mehrere kleinere Nachbeben bis Magnitude 4.5.

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Infolge des Erdbeben brach Panik in der dünn besiedelten Epizentralregion aus. Viele Menschen rannten auf die Straßen, einige sprangen aus Fenstern. Verletzt wurde dabei niemand. Jedoch gab es Schäden an einigen Gebäuden. Neben Wohnhäusern sind vor allem Gotteshäuser (Mindestens 3 Moscheen und 2 Kirchen) und Schulen betroffen. Überwiegend wurden nur leichte Schäden am Mauerwerk und an Dächern festgestellt. Schwere Schäden gab es nur an einem Wohnhaus. Die Betroffenen werden entsprechend versorgt.

Das Erdbeben wurde verursacht durch die Sumatra Verwerfung, eine Bruchlinie, die sich von Nord nach Süd quer über die Insel zieht. An ihr kommt es häufig zu teils größeren Erdbeben, die aufgrund der meist sehr flachen Tiefe nicht selten zu größeren Schäden führen. Im Juli 2013 starben 48 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6.1 im Norden von Sumatra.

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ShakeMap des BMKG
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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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