Indien: Mikrobeben in Karnataka beschädigt ein Wohnhaus

Immer wieder gibt es Meldungen, dass selbst kleine Erdbeben, die im Normalfall von Menschen nicht mal wahrgenommen werden, zu Gebäudeschäden führen. Auch am Osterwochenende gab es wieder einen solchen Fall, betroffen war der Indische Staat Karnataka im Südwesten des Landes. Das Erdbeben am frühen Sonntagmorgen Ortszeit hatte nach offiziellen Angaben Magnitude 1.4 bis 1.5. Betroffen davon war der Ort Keralalusandra, etwa 60 Kilometer südlich von Banglaore (Bengaluru). Die Wand eines Wohnhauses stürzte infolge des Bebens ein. Verletzt wurde niemand. Auch in den umliegenden Dörfern wurde das Erdbeben wahrgenommen.

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Experten konnten bis zu diesem Zeitpunkt nicht feststellen, ob es sich um ein tektonisches Erdbeben handelte, durch menschliche Aktivitäten (Bergbau, Sprengungen, etc.)  oder durch eine Doline verursacht wurde. Der Süden von Karnataka gehört zu den wenigen Regionen Indiens, in der es seit Beginn der Aufzeichnungen praktisch keine seismische Aktivität gab.

Karnataka

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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