Leichtes Erdbeben nahe Hongkong

Ein leichtes Erdbeben mit Ursprung am Xinfeng-Stausee in der chinesischen Provinz Guangdong erschütterte am Nachmittag (Ortszeit) die Metropolregion am Perlfluss Delta. Das Beben mit Magnitude 3.8, nach Angaben der chinesischen Behörden, war um 10.07 Uhr MESZ mit geringer Intensität in den Millionenstädten im Süden von China, darunter Guangzhou (11 Millionen Einwohner), Zhenzhen (10 Mil. Ew.), sowie in der Sonderverwaltungszone Hongkong (7 Mio. Ew.) spürbar. Dort verursachte das Beben keine Schäden. Nahe des Epizentrums, 160 km nordöstlich von Hongkong, sind leichte Schäden möglich. Informationen darüber liegen noch nicht vor.

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Update 26. April

An mehreren Gebäuden nahe des Epizentrums kam es zu leichten Schäden an Dächern. Verletzt wurde niemand. Es ist bestätigt, dass das Erdbeben durch den Stausee induziert wurde.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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