Verletzte und schwere Schäden durch Erdbeben an der Grenze von Yunnan (China) und Myanmar

Gestern am späten Abend um 22.49 Uhr MESZ wurde die Grenzregion von China und Myanmar von einem starken Erdbeben erschüttert. Nach Angaben der chinesischen Erdbebenbehörde erreichte es Magnitude 5.6 und fand in 12 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag im Westen der chinesischen Provinz Yunnan, wenige Kilometer von der Grenze zum Nachbarland entfernt. Die Epizentralregion ist sehr dicht besiedelt. Entsprechend schwer sind die Schäden.

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Bis zum jetzigen Zeitpunkt wird gemeldet, dass knapp 1000 Häuser schwer beschädigt oder zerstört. Zehntausend weitere erlitten leichtere Schäden. Genaue Details werden zur Zeit noch ausgewertet. Es muss mit einem Anstieg der Schadenssumme gerechnet werden. Zudem kam es zu dutzenden Erdrutschen. Dadurch wurden Straßen zerstört, was die Arbeit für die Rettungskräfte erschwert. Mehrere hundert Personen sind im Einsatz um Schäden zu begutachten und Opfer zu versorgen.

Mindestens 8 Menschen wurden durch das Erdbeben verletzt.

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Aus Myanmar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Meldungen über Schäden und Verletzte.

Update 17.33 Uhr: Die Zahl der Verletzten ist auf 13 gestiegen. Xinhua hat eine Bilderserie veröffentlicht.

Update 26. Mai:
Insgesamt 15 Menschen wurden verletzt. Zehntausende Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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