Flaches, gefährliches Erdbeben im Norden von Guatemala – Mehrere Gebäude zerstört

Ein moderates, aber sehr flaches Erdbeben (~ 14 km) traf um 12.04 Uhr MESZ den Nordwesten des Mittelamerikanischen Landes Guatemala. Nach USGS Angaben hatte das Beben M 5.2, die Behörden von Guatemala geben sogar Magnitude 5.4 an. Das Epizentrum lag in der gebirgigen Region Huehuetenango, nahe der Grenze zu San Marcos. Bei dieser Magnitude sind schwere Schäden möglich, da die meisten Siedlungen dort (keine Großstädte) wenig erdbebenresistent gebaut sind. In einem Radius von 20 Kilometern leben etwa 280.000 Menschen.

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Frühere, vergleichbar starke Beben in Guatemala haben teilweise zu Todesopfern geführt.

Update 20:00 Uhr

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Medien berichten, dass nach ersten Zählungen mindestens 21 Gebäude beschädigt wurden. Weitere Untersuchungen und Notfallmaßnahmen sind zur Zeit im Gange. Weitere Schadensmeldungen werden erwartet. Betroffene Gemeinden befinden sich bisher ausschließlich in der Region San Marcos. Meldungen von Verletzten gibt es noch nicht.

Update 20.45 Uhr
Der Radiosender Sonora es la Noticia berichtet auf seiner Homepage, dass beim Erdbeben mehrere Häuser eingestürzt sind. Auch Straßen seien zerstört worden. Andere Medien berichten dies bisher nicht.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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