Nach ersten Angaben des USGS traf um 13.49 Uhr MESZ ein starkes Erdbeben den Süden von Alaska, sowie die Kanadische Region Yukon. Magnitude 5.8 wird zur Zeit angegeben. Das Epizentrum lag im äußersten Südwesten von Yukon an der Grenze zu Alaska, 400 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Alaskas Juneau. In der Region (Grenzübergreifend) kam es bereits in den vergangenen Tagen vermehrt zu kleinen bis moderaten Erdbeben. Da das Gebiet nur sehr dünn besiedelt ist, muss nicht mit Schäden gerechnet werden.
Der Ursprung des Erdbebens liegt an der Queen Charlotte – Fairwhether Verwerfung, die sich von Vancouver bis nach Alaska zieht. Entlang dieser kam es in den letzten Jahrhunderten mehrfach zu Erdbeben bis Magnitude 8.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).