Nach ersten Angaben des USGS traf um 13.49 Uhr MESZ ein starkes Erdbeben den Süden von Alaska, sowie die Kanadische Region Yukon. Magnitude 5.8 wird zur Zeit angegeben. Das Epizentrum lag im äußersten Südwesten von Yukon an der Grenze zu Alaska, 400 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Alaskas Juneau. In der Region (Grenzübergreifend) kam es bereits in den vergangenen Tagen vermehrt zu kleinen bis moderaten Erdbeben. Da das Gebiet nur sehr dünn besiedelt ist, muss nicht mit Schäden gerechnet werden.
Der Ursprung des Erdbebens liegt an der Queen Charlotte – Fairwhether Verwerfung, die sich von Vancouver bis nach Alaska zieht. Entlang dieser kam es in den letzten Jahrhunderten mehrfach zu Erdbeben bis Magnitude 8.

Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.