China: Viele Schäden durch Erdbeben bei Dali, Yunnan

Erneut wurde die chinesische Provinz Yunnan von einem Erdbeben getroffen, erneut kam es zu schweren Schäden. Trotz geringer Magnitude.

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Das Erdbeben der Stärke 4.2 ereignete sich heute morgen um 6.11 Uhr MESZ. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes lag das Hypozentrum in 12 Kilometern Tiefe. Das Epizentrum wurde nordöstlich der Großstadt Dali lokalisiert. An gleicher Stelle verursachte ein leichtes Erdbeben im Januar bereits einzelne Schäden.

In Dali wurden die Erschütterungen deutlich wahrgenommen. Schäden gab es im Landkreis Binchuan (330.000 Einwohner). An 6 Häusern stürzten Wände oder Deckenteile ein. Betroffene Personen wurden evakuiert. 1679 weitere Häuser erlitten leichte Schäden (Risse in Mauern, herabgefallene Dachziegel und Fliesen, etc.). 1932 Personen waren betroffen. Insgesamt wird der Sachschaden auf 23 Millionen Yuan geschätzt. Verletzt wurde niemand.

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Am 3. August tötete ein Erdbeben im Landkreis Ludian im Nordosten von Yunnan mindestens 617 Menschen.
Zwei Wochen später wurden mindestens 21 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5 im nördlicher gelegenen Landkreis Yongshan verletzt.

Yunnan

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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