Erdbeben im Norden von Indien – Dutzende Gebäude teils schwer beschädigt

Ein Erdbeben moderater Stärke traf am Vormittag um 10.11 Uhr MESZ den Norden von Indien. Die für Erdbebenmessungen zuständige Meteorologiebehörde Indiens gibt das Erdbeben mit Magnitude 5.0 an. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Palampur im Bundesstaat Himachal Pradesh. Dort und in anderen Städten nahe des Epizentrums rannten Menschen in Panik aus ihren Wohnungen. Selbst in den Hochhäusern der 400 km entfernten indischen Hauptstadt Neu-Delhi war das Erdbeben noch wahrnehmbar, wenn auch nur mit sehr geringer Intensität.
Bei dieser Stärke können an den meist schlecht gebauten Häusern in den Indischen Bergdörfern schwere Schäden auftreten. Zur Zeit gibt es darüber noch keine Meldungen.

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In einem Radius von 10 Kilometern um das Epizentrum leben etwa 26.000 Menschen.

Update 17.12 Uhr
In Dharamsala gab es leichte Schäden. Medien berichten, dass in mehreren Häusern Risse auftraten. Verletzt wurde nach ersten Meldungen niemand. Wir erwarten weitere Meldungen über Schäden, spätestens morgen.

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Update 22. August
Dutzende Gebäude wurden in der Nähe des Epizentrums beschädigt. Einige schwer. Es gibt Meldungen von eingestürzten Wänden und teilweise zusammengebrochenen Wänden. Mehrere Familien mussten ihre Häuser verlassen. Verletzt wurde offenbar niemand.

Himachal Pradesh

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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