Neues Erdbeben in Quito – Wieder Schäden, mindestens 13 Verletzte und Erdrutsche

Erneut hat am Nachmittag um 17.08 Uhr MESZ ein Erdbeben die ecuadorianische Hauptstadt Quito erschüttert. Das Epizentrum lag erneut, wie vor einige Tagen, im Nordosten der Stadt. Nach ersten Angaben hatte das Erdbeben Magnitude 4.9. Es fand in knapp 2 Kilometern Tiefe statt. Es kann daher erneut als sehr gefährlich angesehen werden.

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Am 12. August starben 3 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5.1. Mehrere Menschen wurden verletzt, hunderte Häuser beschädigt.

Erste Meldungen aus Quito belegen, dass es erneut Steinschläge und Erdrutsche gab. Staubwolken über den Bergen konnten beobachtet werden. Straßen sollen von den Erdrutschen beschädigt / zerstört worden sein. In Quito selbst wurden weitere Gebäude beschädigt. Auf Twitter gibt es erste Meldungen, wonach drei Personen im Stadtteil Guayllabamba verletzt wurden: Zwei leicht und eine schwer. Der Betrieb am Flughafen wurde eingestellt.

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Update 18.27 Uhr
Die Zahl der Verletzten ist auf 12 gestiegen, Details wurden nicht veröffentlicht. Die drei bisher gemeldeten Verletzten gehen aufs Konto eines Erdrutsches, der eine Straße traf.

Update 18.33 Uhr
Alle Verletzungen wurden durch Erdrutsche verursacht. Zwei Menschen wurden in Autos auf einer Straße nach Guayllabamba verletzt. Die anderen 10 waren Insassen eines Busses im Vorort Oyacoto.

Update 21.55 Uhr
Behörden bestätigten zur Zeit insgesamt 13 Verletzte, alle durch Verkehrsunfälle, ausgelöst durch die vom Erdbeben verursachten Erdrutsche.
Details über die vom Beben selbst verursachten Schäden wurden nicht mehr genant.
Die Erdbebenbehörde hat das Erdbeben nachträglich auf Magnitude 4.7 und 8 Kilometern Tiefe herabgestuft.

Ecuador

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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