Türkei: Erdbeben am Morgen schreckt Bodrum auf

Nachdem es bereits vor zwei Tagen ein spürbares Erdbeben in der Touristenregion Bodrum im Südwesten der Türkei gab, wurden Touristen und Einheimische am Morgen erneut unsanft aufgeschreckt. Das Erdbeben der Stärke 4.1 ereignete sich um 6 Uhr MESZ, diesmal fast genau unter der Stadt. Manuell wurde das Epizentrum 3 Kilometer vor der Küste der Stadt lokalisiert. Somit war es in der ganzen Stadt spürbar. Einige Menschen verließen aus Angst ihre Häuser, bzw. Hotels. Mehrere kleine Nachbeben wurden in den letzen Stunden aufgezeichnet.

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Es war bereits das fünfte moderate Erdbeben, dass die Region Dodekanes (Griechenland) / die südwestliche Türkei erschütterte. Die meisten Epizentren lagen weit vor der Küste, so dass sie keine Bedeutung für die Bewohner hatten. Nur die beiden Beben bei Bodrum wurden deutlich wahrgenommen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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