Starkes Erdbeben im Norden von Argentinien

Ein Erdbeben mit etwa Magnitude 6 traf am Mittag MESZ den Norden von Argentinien. Das Epizentrum lag in der Provinz Jujuy, nahe der Grenzen zu Chile und Bolivien. Verschiedene Erdbebendienste geben unterschiedliche Daten zum Beben an. Argentinische Behörden nennen Magnitude 5.9 und eine Tiefe von 229 Kilometern, während der chilenische Erdbebendienst ONEMI Magnitude 6.3 und eine Tiefe von 257 Kilometern nennt. USGS geht von einem deutlich flacheren Erdbeben (189 km) der Stärke 6.2 aus.

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Die Erschüterungen waren über die Landesgrenze hinaus spürbar. In der chilenischen Region Antofagasta wurde Intensität IV registriert.
Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden infolge des Erdbebens. Das Hypozentrum im Erdmantel senkt das Risiko schwerer Schäden deutlich.

Jujuy

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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