Starkes Erdbeben nahe Tokyo – Leichte Schäden, mehrere Verletzte

Am Morgen erschütterte ein starkes Erdbeben die japanische Hauptstadt Tokyo. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde hatte es Magnitude 5.6 und fand in etwa 50 Kilometer Tiefe statt. Das Epizentrum lag in der Präfektur Ibaraki, knapp 50 Kilometer von Stadtzentrum Tokyos entfernt.

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In der gesamten Metropolregion war es deutlich bis stark spürbar. Im Norden der Stadt (nahe des Epizentrums) wurde Intensität 5- registriert. Davon betroffen sind die Präfekturen Ibaraki, Saitaba, Gunma und Tochigi.

Nach vorläufigen Angaben wurden mindestens 5 Menschen bei dem Erdbeben verletzt. Davon je zwei in den Präfekturen Gunma und Tokyo, sowie eine Person in Saitama. Zudem gab es verbreitet leichte Gebäudeschäden. Vor allem rissige Wände oder herabgestürzte Fliesen werden gemeldet. Größere Schaden (eingestürzte Wände) sind die Ausnahme. Öffentliche Gebäude wurden evakuiert.

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In der Stadt Sano (Tochigi) gab es Schäden an einem Krankenhaus, in Shimotsuke ist die Außenwand einer Polizeistation eingestürzt. In beiden Fällen gab es keine Verletzten.

Strom- und Wasserversorgung wurden durch das Erdbeben nicht groß beeinträchtigt. Drei Atomkraftwerke wurden jedoch sicherheitshalber nach dem Erdbeben heruntergefahren. Schäden oder Zwischenfälle gab es nicht.

Japan

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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