22. Oktober: Drei Schadenbeben in Südostasien

Aus Zeitgründen erfolgt an dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse des gestrigen Tages.

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China:
Vermutlich durch Einflüsse eines Stausees kam es in der Provinz Anhui zu einem leichten Erdbeben mit Magnitude 3.1. Es ereignete sich in 5 Kilometern Tiefe. Das Epizentrum lag im Westen der Provinz.
Durch die Erschütterungen bildeten sich Risse in Wänden und Dächern einiger Häuser. Größere Schäden gab es nicht.
Seit August wurden in der Region von Anhui knapp ein Dutzend kleine Erdbeben registriert, das aktuelle war das mit Abstand stärkste.

Indien:
Mehr Angst als Schäden verursachte ein Erdbeben der Stärke 2.8 nahe der Großstadt Jabalpur in der Region Madhya Pradesh im Zentrum von Indien. Auch dieses Erdbeben geht möglicherweise auf einen Stausee zurück. Bereits im Jahr 1997 kam es an dieser Stelle zu einem tödlichen Erdbeben mit Magnitude 5.8.
Durch das kleine Beben am Mittwoch bildeten sich kleine Risse in den Mauern einiger Häuser in Jabalpur.

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Philippinen
Eine kleine Serie von moderaten, aber sehr flachen Erdbeben erschütterte in den letzten Tagen die Region Nord Cotabato auf der südlichen Hauptinsel Mindanao. Das stärkste dieser Erdbeben am Mittwochmorgen erreichte Magnitude 4.8 und ereignete sich in 4 Kilometern Tiefe. In mehreren Dörfern rund um das Epizentrum wurden Gebäude beschädigt, vor allem Wohnhäuser, Schulen und Kirchen sin betroffen. Mehrere Personen mussten ihre Häuser verlassen.
Auch auf die Landwirtschaft hatte das Erdbeben einen Einfluss. Am Epizentrum kam es zu kleineren Erdrutschen, wodurch Reisfelder teilweise zerstört wurden. Ähnliche Auswirkungen hatten stellenweise beobachtete Bodenrisse.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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