Nach Erdbeben in Georgien: Zwischenfall in Kohlebergwerk – Zehn Arbeiter verletzt

Bei einem leichten Erdbeben gestern Nachmittag im Osten von Georgien kam es zu einem kleinen Zwischenfall in einem nahe gelegenen Kohlebergwerk.
Nach Angaben der Erdbebenbehörde von Georgien hatte es Magnitude 3.7 und fand in 5 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag nahe der kleinen Bergbaustadt Tkibuli am Rand des Kaukasus, 160 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tiflis.
Im Mindeli Kohlebergwerk In Tkibuli kam es zu dem Zwischenfall. Durch das Beben stürzte ein kleiner Teil eines Schachtes ein. Ein Arbeiter brach sich ein Bein, als es von den Gesteinsmassen getroffen wurde. Neun weitere Bergleute erlitten leichte Verletzungen.
Weitere Schäden oder Verletzungen durch das Erdbeben hat es nicht gegeben. Der Betrieb des Bergwerks ist nicht gefährdet.

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Georien

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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