Starkes Erdbeben in Zentralperu – Erdrutsche verschütten Straßen ; Ein Haus beschädigt

Ein tiefes Erdbeben erschütterte am Sonntag Vormittag MEZ weite Teile von Peru. Nach ersten Angaben der peruanischen Erdbebenbehörde hatte das Beben Magnitude 5.9. Das Epizentrum lag im Peruanischen Regenwald, etwa 370 km nordöstlich der Hauptstadt Lima. Dort und in vielen anderen Städten in der Mitte des Landes wurden Erschütterungen mit geringer Intensität wahrgenommen. Mit größeren Schäden ist dabei nicht zu rechnen. Durch die Lage des Hypozentrums im Erdmantel (126 km Tiefe) wurde die Intensität stark abgeschwächt.
Auch in Teilen des Nachbarlandes Brasilien wurden Erschütterungen wahrgenommen.

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Update 19.31 Uhr
In der westlich des Epizentrum gelegenen Region Pasco verursachte das Beben einige Zwischenfälle. Mehrere Erdrutsche verursachten Schäden an Straßen und Eisenbahnlinien. Zudem stürzte in der Stadt Oxapampa die Wand eines Hauses ein. Verletzt wurde dabei niemand.

Peru

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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