Erdbeben erschüttert den Norden von Brasilien, verursacht Gebäudeschäden

Die Bewohner der Stadt Coreaú im Nordosten von Brasilien wurden am frühen Sonntag Morgen von einem Erdbeben in Angst und Schrecken versetzt. Es ereignete sich gegen 2.30 Uhr Ortszeit und war in der ganzen Stadt spürbar. Zuständige Behörden in Brasilien konnten bisher weder Magnitude noch Epizentrum des Bebens ermitteln. Diese Daten werden für Montag erwartet.

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Das Erdbeben verursachte Panik unter den Bewohnern, viele verließen ihre Gebäude. Wie die Polizei der Stadt mitteilt, wurden mehrere Gebäude durch das Erdbeben beschädigt. An den meisten traten Risse in Mauern auf. Bei einem Haus ist das Dach teilweise eingestürzt. Verletzte oder größere Schäden hat es demnach nicht gegeben.

Coreaú liegt im Bundesstaat Ceara. Dieser gehört zu den brasilianischen Regionen mit der höchsten Erdbebengefährdung. In den vergangenen Jahren hat es mehrfach kleine, spürbare Erdbeben in der Umgebung von Coreaú gegeben.

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Update:
Das Erdbeben wird nun mit Magnitude 4.2 angegeben

Brasilien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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