Infolge eines kleinen Erdbeben kam es in der chinesischen Provinz Liaoning zu einem tragischen Grubenunglück. Das Beben der Stärke 1.6 ereignete sich am frühen Mittwoch Morgen Ortszeit (18.31 Uhr MESZ am Dienstag) nahe der Stadt Fuxin. An der Oberfläche nicht spürbar, sorgte das Beben in den Schächten eines Kohlebergwerks für signifikante Erschütterungen. Dabei entstanden Funken, die den Kohlestaub entzündeten. Beim anschließenden Feuer wurden mindestens 26 Bergleute getötet. 50 weitere wurden verletzt. Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens 89 Menschen unter Tage.

Aufgrund schlechter Sicherheitsvorkehrungen kommt es in Chinas Kohlebergwerken immer wieder zu tödlichen Unfällen. Erdbeben sind dabei eine zusätzliche Gefahr.

Fuxin

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).