Grubenunglück nach Erdbeben in Liaoning, China: 26 Bergleute getötet

Infolge eines kleinen Erdbeben kam es in der chinesischen Provinz Liaoning zu einem tragischen Grubenunglück. Das Beben der Stärke 1.6 ereignete sich am frühen Mittwoch Morgen Ortszeit (18.31 Uhr MESZ am Dienstag) nahe der Stadt Fuxin. An der Oberfläche nicht spürbar, sorgte das Beben in den Schächten eines Kohlebergwerks für signifikante Erschütterungen. Dabei entstanden Funken, die den Kohlestaub entzündeten. Beim anschließenden Feuer wurden mindestens 26 Bergleute getötet. 50 weitere wurden verletzt. Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens 89 Menschen unter Tage.

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Aufgrund schlechter Sicherheitsvorkehrungen kommt es in Chinas Kohlebergwerken immer wieder zu tödlichen Unfällen. Erdbeben sind dabei eine zusätzliche Gefahr.

Fuxin

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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