Leichtes Erdbeben in Roermond

Am Montagmorgen traf ein leichtes Erdbeben die niederländische Stadt Roermond nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Nach ersten Angaben des Geologischen Dienstes von NRW ereignete sich das Erdbeben um 8.47 Uhr und hatte Magnitude 2.0. Das Epizentrum lag 6 km südlich von Roermond und 14 km nordwestlich von Heinsberg. Es ist möglich, dass das Beben von einzelnen Personen wahrgenommen wurde. Bei der gemessenen Tiefe von 14 km ist dies allerdings unwahrscheinlich.

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Roermond wurde im Jahr 1992 als Erdbebenregion bekannt, als ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.9 teils schwere Schäden in den umgebenen Städten verursachte. Eine Person in Bonn starb durch einen Herzinfarkt. Mehrere dutzend Menschen in Deutschland und den Niederlanden wurden verletzt.

Roermond

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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