Indien: Evakuierungen und Schäden durch Erdbeben in Karnataka

Bewohner des Dorfes Manchikere im Indischen Bundesstaat Karnataka wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, nachdem ein kleines Erdbeben am Freitagmorgen für Angst und leichte Schäden gesorgt hat. Offiziell registriert wurde das Beben nicht. Bewohner berichten, dass die Erschütterung gegen 7.15 Uhr Ortszeit stattfand und mehrere Sekunden dauerte. Mindestens zwei Häuser des Dorfes erlitten Schäden. Weiterhin wurde ein Brunnen beschädigt, der daraufhin versiegte. Nach dem Erdbeben wurde ein 35 Meter langer Riss in der Erdoberfläche entdeckt. Zudem lösten sich Blöcke aus dem Boden und wurden um einige Zentimeter versetzt, wie auf Bildern der Seite daijiworld erkennbar ist.
Bereits in den vergangenen Monaten wurden ähnliche Phänomene, in Kombination mit einem grollenden Geräusch in dem Dorf aufgezeichnet. Auch sei der Grundwasserspiegel zeitweise deutlich höher gewesen, als normalerweise. Geologen reisten nach Manchikere um die Situation zu untersuchen.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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