Erdbeben erschüttert Norditalien (Friaul) und Österreich (Kärnten)

Vergangene Nacht erschütterte ein moderates Erdbeben die Grenzregion von Italien und Österreich. Das Epizentrum des Bebens lag in der italienischen Region Friaul – Venetien, knapp 60 km südwestlich der österreichischen Stadt Villach. Nach Angaben des INGV hatte das Beben Magnitude 4.2. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien gibt M4.2 an. Aufgrund der flachen Tiefe war das Beben rund ums Epizentrum stark spürbar. Viele Menschen verließen verängstigt ihre Häuser und verbrachten die Nacht im Freien. Auch in den Nachbarregionen Südtirol und Venetien, sowie teilweise in Slowenien war das Erdbeben spürbar. Meldungen über Schäden gibt es noch nicht. Auch in der Stadt Udine wurden die Erschütterungen wahrgenommen.
In Österreich wurde das Erdbeben vor allem im Bundesland Kärnten wahrgenommen. Auch dort teilweise mit moderater Intensität. Mit Schäden muss nicht gerechnet werden. Zu Nachbeben kam es bisher nicht.

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Die Region Friaul gehört zu den Region Europas mit dem höchsten Erdbebenrisiko. Immer wieder kommt es zu schweren Erdbeben, die zu schweren Schäden und Opfern führen. Zuletzt im Jahr 1976. Meist treten diese Beben schwarmartig mit mehreren großen Beben über Monate verteilt auf.

Friaul

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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