Erdbeben im Süden von Ecuador

Gegen 12.40 Uhr traf ein Erdbeben moderater Stärke die Grenzregion von Ecuador und Peru. Nach Angaben der Ecuadorianischen Erdbeben- und Vulkanologiebehörde erreichte es Magnitude 5.3. Das Epizenrum lag wenige Kilometer vor der Küste der Provinz El Oro, an der Grenze zur peruanischen Region Tumbes. Die Region ist relativ besiedelt. Nur wenige Kilometer vom Epizentrum entfernt befindet sich die Stadt Huaquillas. USGS lokalisiert das Epizentrum unter der Großstadt Machala. Die Tiefe des Bebens lag bei 39 km.
Über Twitter wurden Meldungen geteilt, wonach in vielen Städten nahe des Epizentrums ihre Häuser verließen. Auch in de 140 km entfernten Millionenstadt Guayaquil war das Beben deutlich spürbar. Aus der Stadt Tumbes meldet die peruanische Erdbebenbehörde Intensität III.

Aufgund der recht dichten Besiedlung und dem sehr lockeren Boden (die meisten Orte sind auf den Ablagerungen eines Flusses gebaut) muss mit Gebäudeschäden gerechnet werden.

Eine Tsunamiwarnung wurde nicht herausgegeben.

M5.3

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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