Polen: Erdbeben in Niederschlesien ohne Auswirkungen

Vergangene Nacht riss ein relativ starkes Erdbeben die Menschen im Bergbaugebiet Niederschlesien aus den Betten. Das Beben hatte Magnitude 4.3, das Epizentrum des Bebens lag im Südwesten von Polen, etwa 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Ausgelöst werden Erdbeben in dieser Region durch die intensive Bergbauaktivitäten. Das Erdbeben war deutlich in umliegenden Städten spürbar, vor allem in Polkwitz. Unter Tage arbeiteten zur Zeit des Bebens 8 Bergleute, die nach dem Beben die Mine sicherheitshalber verließen. Es kam aber zu keinen Zwischenfällen. Bewohner der umliegenden Orte haben bisher keine Schäden gemeldet. Gewöhnlich treten bei induzierten Beben dieser Stärke einzelne Schäden auf.

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Schlesien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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