Polen: Erdbeben in Niederschlesien ohne Auswirkungen

Vergangene Nacht riss ein relativ starkes Erdbeben die Menschen im Bergbaugebiet Niederschlesien aus den Betten. Das Beben hatte Magnitude 4.3, das Epizentrum des Bebens lag im Südwesten von Polen, etwa 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Ausgelöst werden Erdbeben in dieser Region durch die intensive Bergbauaktivitäten. Das Erdbeben war deutlich in umliegenden Städten spürbar, vor allem in Polkwitz. Unter Tage arbeiteten zur Zeit des Bebens 8 Bergleute, die nach dem Beben die Mine sicherheitshalber verließen. Es kam aber zu keinen Zwischenfällen. Bewohner der umliegenden Orte haben bisher keine Schäden gemeldet. Gewöhnlich treten bei induzierten Beben dieser Stärke einzelne Schäden auf.

Schlesien

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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