Kolumbien: Starkes Erdbeben beschädigt 200 Häuser

Bei einem starken Erdbeben in Kolumbien wurden am Sonntagmorgen Ortszeit (13.56 Uh MEZ) etwa 200 Häuser beschädigt. Nach Angaben des kolumbianischen Erdbebendienstes hatte das Beben Magnitude 5.6. Es ereignete sich im Department Cauca in einer Tiefe von 145 Kilometern. Auch im nahe gelegenen „Cauca Valley“, einschließlich der Millionenstadt Cali, war das Erdbeben deutlich spürbar. Zeugen geben Intensität V an.

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Bei den beschädigten Gebäuden nahe des Epizentrums handelt es sich überwiegend um ländliche Häuser. Nur zehn Wohnhäuser in Städten waren betroffen. Auch eine Kapelle wurde beschädigt. Überwiegend handelt es sich um leichte Schäden, wie Risse in Mauern und Böden. 620 Personen waren davon betroffen.

Einige Stunden zuvor hatte es bereits ein Erdbeben der Stärke 5.1 im nördlich angrenzencen Cauca Valley gegeben, dieses verursachte keine Schäden.

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Kolimbien

 

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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