Schweres Erdbeben im Norden von Argentinien

In der Grenzregion von Argentinien, Bolivien und Chile trat am Mittwochabend um 19.57 Uhr MEZ ein schweres Erdbeben auf. Das Epizentrum lag in der argentinischen Region Jujuy. Laut argentinischem Erdbebendienst erreichte es Magnitude 6.2. Der chilenische Erdbebendienst nennt Magnitude 6.6, USGS Magnitude 6.7. Das Hypozentrum lag nach übereinstimenden angaben in etwa 230 km Tiefe. Aufgrund dessen war trotz der hohen Magnitude die Intensität moderat. V wurde in Teilen der drei Länder, darunter in den chilenischen Städten Antofagasta und Calama, registriert. Stellenweise sind, je nach Bodenbeschaffenheit, in Jujuy höhere Intensitäten möglich. Auch in Teilen von Peru und Paraguay wurde das Beben wahrgenommen.
Da die Region am Epizentrum sehr dünn besiedelt ist, muss nicht mit größeren Schäden gerechnet werden.

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Heute Mittag wurde an gleicher Stelle bereits ein Erdbeben der Stärke 5.4 registriert.

Aufgrund der Subduktionszone vor der chilenischen Küste treten in den Anden häufig starke, teils sehr tiefe Erdbeben auf. Den „Rekord“ hält ein Beben der Stärke 8.2 im Jahr 1994 in Bolivien, das aufgrund der Tiefe von über 600 km bis nach Kanada spürbar war und zu schweren Schäden in Bolivien führte.

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Argentinien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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