Niederlande: Wieder Erdbeben in Appingedam

Wie bereits am 25. Februar traf heute Nachmittag um 14.28 Uhr ein leichtes Erdbeben mit Magnitude 2.3 den niederländischen Ort Appingedam in der Region Groningen. Das Epizentrum lag im Zentrum des Ortes, der sich nur 10 km entfernt von der deutschen Grenze befindet. Bewohner beschreiben, dass den Erschütterungen ein lauter Knall voraus ging.

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Es ist das bisher stärkste Erdbeben im Monat März, dass die Erdgasfelder in Groningen erschüttert. Beim Erdbeben vor vier Wochen wurden 25 Gebäude in Appingedam beschädigt. Insgesamt zahlten die Betreiberfirmen der Erdgasfelder in den vergangenen Jahren Schadensersatz an mehrere 10.000 Haushalte, die durch die Erdbeben Schäden erlitten haben.

Das bisher stärkste Erdbeben des Jahres trat am 6. Januar auf und erreichte Magnitude 2.7. Daraufhin wurden mehrere hundert Schadenfälle registriert.

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Update
Bis Mittwochabend sind 156 Meldungen von Schäden an Gebäuden in Appingedam eingegangen.

Appingedam

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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